Machu Picchu

Machu Picchu

Machu Picchu, die verlorene Stadt der Inkas, ist eines der berühmtesten Beispiele für die typische Inka-Architektur und liegt 112km (eine dreieinhalbstündige Zugfahrt) von Cuzco entfernt. Sie liegt 2.350 Meter über dem Meeresspiegel.

Die Ruinen, von denen man annimmt, dass sie im 15. Jahrhundert von dem Inka-Herrscher Pachacútec gebaut wurden, liegen in einem üppigen Dschungel. 

Bis 1911 wurden sie von der Geschichte vergessen; erst dann entdeckte sie der amerikanische Forscher Hiram Bingham. Die berühmte Zitadelle vereinigt die visuelle und spirituelle Kraft einer großartigen Naturszenerie mit der ursprünglichen Vielfalt eines historischen Heiligtums, das als kulturelles und natürliches Welterbe anerkannt ist. Nur die Inkas und ihre Adligen, Priester, Priesterinnen und ausgewählte Frauen (Akllas) hatten freien Zugang zu den Räumlichkeiten des heiligen Ortes Machu Picchu.

Flora
Das historische Heiligtum Machu Picchu umfasst 32.520 Hektar und beheimatet eine einzigartige Flora und Fauna. Die einheimische Flora im Reservat von Machu Picchu umfasst Pisonay- und Polylepis-Bäume, Erlen, Puya-Palmen, Farne und an die 300 Orchideenarten - von denen nur 260 Arten identifiziert und klassifiziert sind.

Da die Landschaft sehr zerklüftet ist, sind nur 35% des Gebiets erschlossen; weiterführende Nachforschungen könnten noch einige Überraschungen zutage fördern. Die Lage, die natürliche Umgebung und die strategischen Punkte von Machu Picchu verleihen diesem heiligen Ort seine Schönheit und Harmonie. Hier ist das Werk der alten Peruaner mit den Launen der Natur im Gleichgewicht. 

Fauna
Dank der Vielfalt an Mikroregionen innerhalb des Reservats Machu Picchu kann in diesem Gebiet eine beeindruckende Anzahl unterschiedlicher Wildtiere entdeckt werden. 375 Vogelarten wurden hier identifiziert, 200 davon können Sie auf einer Wanderung ganz leicht beobachten.

Der Andenklippenvogel ist Perus Nationalvogel, doch nur das männliche Tier trägt die typischen, leuchtend bunten Federn. Das Männchen ist ziemlich groß (bis zu 30cm Länge) und lebt an den Flussufern des Urubamba. Die beste Zeit, um Vögel zu beobachten, ist immer morgens.

Das Tausende von Hektar große Gebiet des heiligen Ortes ist das Zuhause des scheuen, vom Aussterben bedrohten Anden-Bären (Tremarctus Ornatus), der besser unter dem Namen „Brillenbär" bekannt ist. Da dieser Bär so scheu ist, wird er nur selten gesehen oder fotografiert.



 




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